Dermot Kennedy ist so etwas wie der irische Singer-Songwriter mit Superkräften: Einer, der mühelos Stadiongröße mit Straßenmusik-Wurzeln verbindet und dabei klingt, als hätte man Hozier, Ed Sheeran und eine Prise keltische Dramatik in einen Mixer geworfen. Der Dubliner hat sich vom talentierten „Busker“, also Straßenmusiker, zum internationalen Charts-Stürmer entwickelt – mit inzwischen über einer Milliarde Streams, mehrfachen Platin-Auszeichnungen und einem Status als „einer der gefühlvollsten Stimmen seiner Generation“.
Kennedy begann früh, eigene Songs zu schreiben, und prägte seinen Stil irgendwo zwischen Folk, Pop und soulvoll-rauer Dringlichkeit. Der Durchbruch kam mit „Power Over Me“ sowie dem herzzerreißend schönen „Outnumbered“. Sein Debütalbum „Without Fear“ stieg 2019 direkt auf Platz eins der britischen und irischen Charts ein – ein seltener Triumph für ein Erstlingswerk. Auch Kritiker zogen den Hut: Sein Mix aus Intimität und epischer Größe wurde als „Soundtrack zum Sich-Verlieren“ beschrieben.
Vom Pub-Sänger zum modernen Folk-Helden
Dabei ist Kennedys Weg bis heute eng mit seiner Heimat verbunden. Ob in kleinen Pubs, auf großen Festivalbühnen oder vor zehntausenden Fans in Arenen – er bleibt der Typ, der mit geschlossenen Augen singt, als würde er jede Silbe direkt aus der Seele graben. Songs wie „Giants“, „Better Days“ oder „Kiss Me“ beweisen, dass Dermot Kennedy längst mehr ist als ein Geheimtipp: Er ist ein moderner Folk-Held, der mit emotionalen Songs die Massen begeistert. Ein Künstler, der Herzen bricht, heilt und füllt. Und das oft in nur einem einzigen Refrain.