Zwischen zwei Menschen entsteht manchmal, wie selten, eine Welt
Eine theatrale Erkundung zu Hannah Arendt und Totenauberg von Elfriede Jelinek
Inszenierung Burkhard C. Kosminski
ab Klasse 10
Dauer – ca. 5:00 Std,
1. Pause nach ca. 1:20 Std.
2. Pause nach ca. 3:15 Std.
Die Vorstellung findet an verschiedenen Orten im Schauspielhaus statt
Faschismus, Konformismus und Gewalt prägten ihr Leben. Doch Hannah Arendt gibt die Welt nicht auf, sie will sie verstehen. Die Inszenierung nähert sich dieser unbestechlichen Denkerin basierend auf ihren eigenen Briefen und Texten sowie auf Jelineks Theatertext Totenauberg, der sich mit Arendts prägender Beziehung zu Martin Heidegger auseinandersetzt. Die Inszenierung findet an unterschiedlichen Orten im Schauspielhaus statt.
Elfriede Jelineks Theatertext Totenauberg, angelehnt an Todtnauberg, wo Heidegger zeitweise lebte, setzt sich ebenso mit dessen zerstörerischem Naturkult wie mit der Beziehung zu seiner Meisterschülerin auseinander. Anders als Heideggers berüchtigtes Schweigen brachte Arendt die Vergangenheit vielstimmig zum Sprechen: die eigene Flucht, den nationalsozialistischen und den stalinistischen Terror. 1961 verfolgte sie, inzwischen amerikanische Staatsbürgerin, als Reporterin den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem. Die Inszenierung nähert sich dieser unbestechlichen Denkerin des 20. Jahrhunderts basierend auf ihren eigenen Briefen und Texten sowie auf Jelineks Stück.