Bereits als kleiner Junge begleitete Funny van Dannen, mit bürgerlichen Namen Franz-Joseph Hagmanns-Dajka, Lieder im südlimburgischen Dialekt auf seiner Gitarre. In seiner Jugend wollte er Profifußballer werden. Jedoch fehlte das nötige Geld und so widmet er sich stattdessen seiner Musik. 1978 zog er nach Berlin und verfolgte seine Musikkarriere weiter, indem er in verschiedenen Punk- und Jazz-Bands spielte.
Funny van Dannen ist ein wahres Multitalent – Songwriter, Autor und Maler. Genauso waren seine ersten Auftritte: eine bunte Mischung aus seinen eigenen literarischen Texten und Songs, die er auf der Gitarre begleitete. Van Dannens Texte zeichnen sich durch einen ironischen Unterton und ihren satirischen Charakter aus. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund und spricht offen aktuelle gesellschaftliche Probleme an.
Seine Platten bestehen zum Großteil aus Livemitschnitten und überzeugen besonders durch die eingefangene Reaktion des Publikums. Die Lieder selbst hält der Künstler musikalisch wie textlich eher einfach und schlicht. Dabei dürfen die Akustikgitarre und gelegentlich die Mundharmonika niemals fehlen.
Namhafte Künstler wie Udo Lindenberg und Die Schröders coverten van Dannen und steigerten seine Bekanntheit. 1999 entstand die erste Zusammenarbeit mit den Toten Hosen. Seitdem schreibt Funny van Dannen Songtexte für die Band. Der gemeinsame Titel „Bayern" schaffte es auf Platz 8 der deutschen Singlecharts. Mit „Geile Welt" erschien 2014 van Dannens erfolgreichstes Chartalbum. Eine Woche lang belegte die Platte Platz 62 der deutschen Albumcharts.
Seine Auftritte sind ebenso schlicht und simpel gestaltet wie seine Songs. Nur mit seiner Gitarre, einem Mikrofon und dem Notenständer ausgestattet, steht van Dannen auf der Bühne. Aufwendige und spektakuläre Lichtshows sucht man hier vergeblich. So stellt Funny van Dannen den Inhalt seiner Musik in den Mittelpunkt.