Mit keinem anderen Künstler könnte man Leidenschaft und Hingabe zur Musik besser beschreiben als mit Francis Edward „Frank" Turner – in seinem Repertoire ist folkiger, rockiger „Springsteener" Songwriter-Pop für alle Lebenslagen zu finden. Der in Bahrain geborene aber in Süd-England aufgewachsene Brite startete seine Karriere 2001 als Sänger in der Punkband Million Dead.
Nach zwei gemeinsamen Alben trennten sich die Wege und Turners startete 2005 seine Solo-Karriere unter Einflüssen der Folk-Rock und Punk Szene, welche sich bis heute wie ein roter Faden durch seine Songs zieht. 2007 veröffentlichte er sein erstes Album unter dem Namen „Sleep is for the Week". Sein Werk erntete vor allem in Großbritannien überwiegend positive Kritik und katapultierte Turner ohne Umwege in die britische Folk-Pop-Szene. Auch seine folgenden Alben „Love Ire & Songs" (2008), „First three years" (2008), „Poetry of the Death" (2009) und „England keep my Bones" (2012) begeisterten seine Fans und füllten die Konzerthallen. 2012 trat Turner mit seiner Band bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Olympiastadion London vor ungefähr 80.000 Zuschauern und einem weltweiten TV-Publikum auf. Seinen größten kommerziellen Erfolg feierte Turner mit seinem fünften Studioalbum „Tape Deck Heart" (2013), welches nicht nur in Großbritannien Platz 2 in den Chart erreichte, sondern auch in anderen europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten zum Dauerbrenner wurde.
Seine Konzerte spielt Frank Turner schon seit Jahren mit seiner Band „The sleeping souls", welche aus Ben Lloyd (Gitarre), Matt Nasir (Keyboard), Tarrant Anderson (Bass) und Nigel Powell (Schlagzeug) besteht, nur selten gibt Turner Solo-Konzerte.
Mit seinem Album „No Man's Land" (2019), setzte Frank Turner ein Zeichen in der Musikindustrie. Turner gab den Frauen in der Branche eine Stimme und vereinte auf seinem Album 13 Songs mit packenden Geschichten starker Frauenpersönlichkeiten, die er außergewöhnlichen Personen wie zum Bespiel Rosetta Tharpe, Mata Hari oder Christa McAuliffe widmete. Wie auch in seinen anderen Alben, nutzte Turner seine Stimme nicht nur für sich, sondern verlieh ihr einen tiefgründigen Hintergrund, der seine Hörer zum Nachdenken anregt.